lüne.digital – IT-Support & Technikhilfe, Inh. Malte Rehag
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Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Dienstleistungen von lüne.digital – IT-Support & Technikhilfe (nachfolgend „Dienstleister“) gegenüber Verbrauchern (§ 13 BGB) und Unternehmern (§ 14 BGB), im Folgenden „Kunden“.
Abweichende oder ergänzende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt.
Diese AGB gelten auch für künftige Aufträge, sofern nichts anderes vereinbart ist. Wurde mit einem Unternehmer eine individuelle Dienstleistungsvereinbarung geschlossen, gehen deren Regelungen diesen AGB bei Widersprüchen vor.
Der Dienstleister erbringt technische Hilfestellung und Beratung in den Bereichen Endgeräte, Software, Netzwerke sowie IT-Schulungen und Fernhilfe.
Die Leistungserbringung erfolgt je nach Bedarf und Vereinbarung vor Ort beim Kunden, im Wege der Fernwartung (z. B. mittels RustDesk) oder telefonisch bzw. über digitale Kommunikationskanäle. Fernhilfe wird nur nach einem vorherigen persönlichen Vor-Ort-Termin angeboten.
Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot, der Auftragsbestätigung oder einer vor Leistungserbringung getroffenen individuellen Vereinbarung. Rechtliche, steuerliche und wirtschaftliche Beratung ist nicht Bestandteil der Leistungen.
Ein Vertrag kommt zustande, sobald der Kunde ein Angebot des Dienstleisters annimmt oder eine Leistung in Anspruch nimmt.
Mündliche Vereinbarungen sind verbindlich, wenn sie in Textform (z. B. E-Mail) bestätigt werden.
Der Dienstleister behält sich vor, Aufträge ohne Angabe von Gründen abzulehnen.
Die Preise richten sich nach dem bei Beauftragung gültigen Preis- und Leistungsverzeichnis bzw. dem individuell vereinbarten Angebot oder Stundensatz. Sofern nicht anders angegeben, handelt es sich um Endpreise gemäß § 19 UStG (Kleinunternehmerregelung, keine Umsatzsteuer).
Die Zahlung erfolgt sofort nach Leistungserbringung, spätestens innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug.
Der Dienstleister akzeptiert folgende Zahlungsarten:
Welche Zahlungsarten im Einzelfall zur Verfügung stehen, kann je nach Leistung (vor Ort, online, Gutschein) variieren.
Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Regelungen. Gegenüber Verbrauchern werden Verzugszinsen nach § 288 Abs. 1 BGB berechnet, gegenüber Unternehmern nach § 288 Abs. 2 BGB; zusätzlich kann gegenüber Unternehmern die Verzugspauschale nach § 288 Abs. 5 BGB (40,00 €) verlangt werden. Mahnkosten werden nur in der tatsächlich entstandenen Höhe berechnet.
Der Dienstleister bietet den Erwerb von Geschenkgutscheinen über die Plattform GiftUp (GiftUp Limited, London) an. Die Zahlungsabwicklung erfolgt über den jeweiligen Zahlungsdienstleister (z. B. Mollie B.V. oder PayPal [Europe]). Beim Erwerb werden die für die Abwicklung notwendigen Daten an diese Anbieter übermittelt (siehe Datenschutzerklärung).
Gutscheine sind übertragbar und können von der Person eingelöst werden, die sie vorlegt. Der Dienstleister ist berechtigt, jedoch nicht verpflichtet, die Berechtigung des Einlösers zu prüfen.
Gutscheine unterliegen der regelmäßigen Verjährungsfrist von drei Jahren. Sie beginnt mit dem Ende des Kalenderjahres, in dem der Gutschein ausgestellt wurde (§§ 195, 199 BGB). Nach Ablauf dieser Frist kann der Gutschein nicht mehr eingelöst werden.
Bei einem Gutschein mit festem Geldbetrag wird der eingelöste Betrag auf den Leistungswert angerechnet. Reicht der Gutscheinwert nicht aus, kann die Differenz zugezahlt werden. Übersteigt der Gutscheinwert den Preis der Leistung, bleibt das Restguthaben bis zum Ablauf der Gültigkeitsdauer erhalten.
Für den Erwerb von Gutscheinen über Fernkommunikationsmittel (z. B. Online-Kauf über GiftUp) gilt das gesetzliche Widerrufsrecht für Verbraucher. Einzelheiten stehen in der Widerrufsbelehrung.
Vereinbarte Termine sind verbindlich. Der Dienstleister bestätigt Termine in Textform (z. B. E-Mail, Messenger oder SMS). Der Kunde prüft die Bestätigung und notiert den Termin selbst.
Der Kunde kann Termine bis 24 Stunden vor Beginn kostenfrei per Telefon oder E-Mail absagen.
Sagt ein Privatkunde später ab oder ist er zum vereinbarten Termin nicht erreichbar bzw. nicht anwesend, obwohl der Dienstleister bereits angereist ist oder den Termin vorgehalten hat, kann der Dienstleister berechnen:
Dem Kunden bleibt ausdrücklich der Nachweis gestattet, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden bzw. Aufwand entstanden ist. Ersparte Aufwendungen und anderweitigen Verdienst rechnet der Dienstleister an.
Gegenüber Unternehmern gilt die im jeweiligen Angebot oder Vertrag individuell vereinbarte Regelung. Ist nichts vereinbart, gilt Absatz „Privatkunden“ entsprechend.
Der Dienstleister behält sich vor, Termine aus wichtigem Grund (z. B. Krankheit, technische Störung, höhere Gewalt) zu verschieben. Bereits geleistete Zahlungen werden dann auf Wunsch erstattet oder gutgeschrieben.
Der Kunde hat dafür Sorge zu tragen, dass alle erforderlichen Zugänge, Passwörter und Informationen bereitgestellt werden, um die Dienstleistung ordnungsgemäß durchführen zu können.
Der Dienstleister haftet unbeschränkt für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz sowie bei Übernahme einer Garantie bleibt unberührt.
Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Dienstleister nur im Falle der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), und zwar begrenzt auf den bei Vertragsschluss typischerweise vorhersehbaren Schaden. Gegenüber Unternehmern ist die Haftung zusätzlich auf den Nettobetrag des jeweiligen Auftrags begrenzt, im Rahmen dessen der Schaden entstanden ist. Dies gilt gleichermaßen für Erfüllungsgehilfen des Dienstleisters.
Der Dienstleister verarbeitet personenbezogene Daten ausschließlich im Einklang mit der DSGVO sowie dem BDSG. Eine Verarbeitung erfolgt nur, soweit dies zur Durchführung des jeweiligen Auftrags erforderlich ist.
Soweit der Dienstleister im Rahmen der Leistungserbringung personenbezogene Daten im Auftrag eines Unternehmers verarbeitet – insbesondere im Rahmen von Fernwartungszugriffen – wird hierüber ein gesonderter Auftragsverarbeitungsvertrag gemäß Art. 28 DSGVO geschlossen.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der gesonderten Datenschutzerklärung.
Der Dienstleister verpflichtet sich, alle im Rahmen der Auftragsausführung bekannt gewordenen Informationen, Daten und Geschäftsvorgänge des Kunden vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben. Diese Verpflichtung besteht über das Ende des Auftragsverhältnisses hinaus.
Vom Dienstleister erstellte oder bereitgestellte Software, Dokumentationen, Anleitungen und Schulungsunterlagen sind – sofern nicht ausdrücklich schriftlich anders vereinbart – geistiges Eigentum des Dienstleisters und urheberrechtlich geschützt.
Der Kunde erhält hieran ausschließlich ein einfaches, nicht übertragbares und nicht unterlizenzierbares Nutzungsrecht zur persönlichen oder betriebsinternen Verwendung. Eine Weitergabe, Vervielfältigung oder Veröffentlichung an Dritte ist ohne ausdrückliche Zustimmung des Dienstleisters nicht gestattet. Abweichende Regelungen einer individuellen Dienstleistungsvereinbarung gehen vor.
Da es sich um Dienstleistungen handelt, gilt das Dienstvertragsrecht (§ 611 BGB). Der Dienstleister schuldet keinen bestimmten technischen Erfolg.
Werden Mängel nachweislich durch die Dienstleistung verursacht, wird der Dienstleister diese im Rahmen der Möglichkeiten kostenfrei nachbessern. Gesetzliche Rechte des Kunden bleiben unberührt.
Verbraucher im Sinne des § 13 BGB haben bei Fernabsatzverträgen und bei außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen ein gesetzliches Widerrufsrecht.
Das Widerrufsrecht bei Dienstleistungen erlischt vorzeitig mit der vollständigen Erbringung der Leistung, wenn der Verbraucher zuvor ausdrücklich zugestimmt hat, dass der Dienstleister vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt, und seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er sein Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung verliert (§ 356 Abs. 5 BGB). Widerruft der Verbraucher, nachdem er den Beginn vor Ablauf der Widerrufsfrist ausdrücklich verlangt hat, schuldet er Wertersatz für die bis dahin erbrachten Leistungen (§ 357a Abs. 2 BGB).
Die Widerrufsbelehrung und das Muster-Widerrufsformular finden Sie unter: luenedigital.de/widerruf
Der Dienstleister ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder verpflichtet noch bereit.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern gilt dies nur, soweit dadurch nicht der Schutz zwingender Bestimmungen des Staates entzogen wird, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.
Gerichtsstand ist – soweit gesetzlich zulässig – Lüneburg.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.
(1) Die auf der Website bereitgestellten Werkzeuge (PC-Kaufberater, Phishing-Check, PC-langsam-Diagnose) sind unentgeltlich und dienen einer ersten, unverbindlichen Orientierung. Ihre Ergebnisse sind keine Beratung, keine Zusicherung und kein Angebot.
(2) Die Ergebnisse beruhen auf allgemeinen Regeln und den eigenen Angaben des Nutzers. Für Richtigkeit, Vollständigkeit und Eignung im Einzelfall wird keine Gewähr übernommen. Das gilt vor allem für Preisangaben, Sicherheitseinschätzungen und Tipps zum Selbermachen. Der Nutzer handelt auf eigene Verantwortung und sollte vor Eingriffen an seinem Gerät seine Daten sichern.
(3) Bei der unentgeltlichen Bereitstellung der Werkzeuge haftet der Dienstleister nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Unberührt bleiben die Haftung für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie zwingende gesetzliche Vorschriften. Im Übrigen gilt Ziffer 8.
(4) Ein Vertrag über Dienstleistungen kommt erst nach Ziffer 3 zustande, etwa wenn der Kunde den Dienstleister beauftragt und dieser zustimmt oder die Leistung erbringt.